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Weche Spannung (Volt) empfiehlt sich wöfür
#1
Klemens arbeitet ausschließlich mit 12 Volt (Gleichstrom), das ist die Spannung, die ein Akku liefert. Das heisst, es sind keine Verluste bei der Umwandlung vorhanden.
24V und 48V würden sich ebenfalls ohne Verluste "erzeugen" lassen. Hier stellt sich die Frage, welche Endgeräte gibt es mit verschiedenen Spannungen. Welche Vor-/Nachteile gibt es z.b. bei der Absicherung (Sicherungskasten),  bei der Verteilung (Leitungsquerschnitt), etc.

Ich freue mich auf eine rege Diskussion.
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#2
Eine Spannung für alle geht nicht, aber man das Grundsystem auf 24/48 aufbauen und verbrauchernahe kleine dc-dc Wandler verwenden.

Bei 24v gibt es eine sehr große Auswahl an billigen chinesischen Platinen
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#3
Mit dem Thema Stromversorgung im ownhome beschäftige ich mich nun schon einige Zeit - die Spannungsfrage ist in der Tat sehr spannrnd :-)

Die Formel Ampere=Watt/Volt - heißt Stromstärke A = Leistung W durch Spannung V
Bedeutet wenn ich einen Fön mit 2000W an 12V betreibe,
dann ergibt sich 2000W : 12V = 166A
2000W : 24V (beim 24 Volt System) = 83A
2000W : 48V = 41A

Bedeutet je höher die Spannung, desto niedriger der Strom. Ich habe für mich beschlossen die Strom-Obergrenze liegt bei 16 A
= 16A x 24V = 384 W 
Das DC Netz im ownhome lege ich für Kabel und Klein-Verbraucher aus, die max 500W aus dem System ziehen.

Für alles andere ist aktuell ein zweites Netz mit 220V im ownhome unumgänglich.

Ich habe für meine Projekte ein Steckersystem rausgesucht das gute 16A ab kann und verpolungssicher ausgelegt ist.

USB-C Steckdose ist auch schon fertig (siehe Bild) und in Betrieb - es muss jetzt noch eine modulare Platine gemacht werden, die auch in standard Putzdosen eingebaut werden kann.


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#4
(01-22-2021, 05:06 PM)b_blocher2020 schrieb: Mit dem Thema Stromversorgung im ownhome beschäftige ich mich nun schon einige Zeit

Netz mit 220V

Wir haben schon viele Jahre 230V in Europa Wink

Sonst sehe ich das auch so. Ein 24V-Netz für Kleinverbraucher, weil es dafür zahlreiche Geräte und effiziente DCDC-Wandler für alle gängigen niedrigeren Spannungen gibt und 230V für den Rest. Es mag Leute geben, die auf den "Rest" komplett verzichten können aber das dürften wenige sein. 48V wären schöner, aber da gibt es leider kaum (fertige) Geräte und man müßte überall mit DCDC-Wandlern arbeiten.
Viel Energie sparen kann man, wenn an den 230V keine Geräte genutzt werden, die dauerhaft laufen. Dann kann man den/die Wechselrichter komplett ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden und spart so auch noch deren Standbyverbrauch.

Hat man einen Netzanschluß, braucht man nicht lang überlegen - 230V und gut. Ein DC-Netz mag ja nett sein, kostet aber einen Batzen Geld (und Resourcen) extra und spart imo nur wenig bis gar nichts ein.

LG alterego
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